Weinheber in der Nuss – die Jubiläumsauswahl ist erschienen!

Zum Ausklang des kleinen Josef-Weinheber-Jubiläums, das sich mit dem heurigen Jahr verbindet, hat der Kyrene Literaturverlag soeben einen Band Weinheber “in der Nuss” vorgelegt: Zum 125. Geburtstag des Dichters unternimmt er eine Reise durch das lyrische Gesamtwerk in kompakter Form – zum Entdecken, Nachlesen, aber auch zum Informieren. In aller Bescheidenheit gesagt: ein Weihnachtsgeschenk für Literaturliebhaber, wie es im Buche steht! Ab jetzt überall im guten Buchhandel.

Josef Weinheber
ICH WERDE WIEDER SEIN, WENN MENSCHEN SIND

Eine Auswahl aus dem lyrischen Gesamtwerk

Mit einem Nachwort und einer Lebenschronik
herausgegeben von Christoph Fackelmann

Kyrene Literaturverlag, Innsbruck-Wien 2017
352 Seiten, Hardcover, 22.50 Euro
ISBN: 978-3-902873-61-3
http://www.martinkolozs.at/kyrene-lv

Klappentext:

„Alle Dichtung ist von Anbeginn her Sprache“, lautete die Maxime, von der der österreichische Lyriker Josef Weinheber (1892–1945) ausging. „Gestaltung“ wollte er zum „einzigen Prinzip der Kunst“ erhoben wissen. Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47). Ein Anhang bringt interessante Proben aus der frühen Schaffensperiode und dokumentiert in politischem Auftrag entstandene Festgedichte der Spätzeit. Das Nachwort und eine detaillierte Chronik erschließen Werk und Leben des Dichters im Lichte neuester Quellen. − Die erste auf philologischer Grundlage fußende Anthologie aus dem gesamten lyrischen Schaffen Josef Weinhebers seit vielen Jahrzehnten!

(Mitglieder der Josef Weinheber-Gesellschaft erhalten ein Exemplar des Buches als Jahresgabe.)

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Der neue Weinheber kommt!

 

Josef Weinheber
Ich werde wieder sein, wenn Menschen sind

Eine Auswahl aus dem lyrischen Gesamtwerk

Mit einem Nachwort und einer Lebenschronik
herausgegeben von Christoph Fackelmann

Kyrene Literaturverlag, Innsbruck-Wien 2017
352 Seiten, Hardcover, 22.50 Euro
ISBN: 978-3-902873-61-3
http://www.martinkolozs.at/kyrene-lv

Der neue Auswahlband erscheint am 12. Dezember 2017 – gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten!
Josef Weinheber in nuce: Ein Schatz für jeden Liebhaber seiner Poesie, ein willkommenes Geschenk für jeden Leser, der sich für große Literatur, deutsche und österreichische Literaturgeschichte interessiert. Der Band kann bereits im Buchhandel bestellt werden.
Mitglieder der Josef Weinheber-Gesellschaft erhalten ein Exemplar als Jahresgabe.

 

Klappentext:

„Alle Dichtung ist von Anbeginn her Sprache“, lautete die Maxime, von der der österreichische Lyriker Josef Weinheber (1892–1945) ausging. „Gestaltung“ wollte er zum „einzigen Prinzip der Kunst“ erhoben wissen. Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47). Ein Anhang bringt interessante Proben aus der frühen Schaffensperiode und dokumentiert in politischem Auftrag entstandene Festgedichte der Spätzeit. Das Nachwort und eine detaillierte Chronik erschließen Werk und Leben des Dichters im Lichte neuester Quellen. − Die erste auf philologischer Grundlage beruhende Anthologie aus dem gesamten lyrischen Schaffen Josef Weinhebers seit vielen Jahrzehnten!

Die 10 schönsten Weinheber-Gedichte

Josef Weinheber in der Nußschale – so lautet die Herausforderung für ein Buchvorhaben, mit dem die Josef Weinheber-Gesellschaft an den 125. Geburtstag des Dichters erinnern möchte.stuart bueste 1916 c

Am 9. März 1892 wurde Josef Weinheber in Wien geboren. Er kam in der Gebärklinik des Allgemeinen Krankenhauses in Wien-Alsergrund, Abteilung „Findelhaus“, zur Welt. Als vorehelicher Sohn trägt er den Namen der Mutter, Wykidal. Im Vorstadtbezirk Ottakring, im Dorf Purkersdorf im Wienerwald und schließlich im Hyrtlschen Waisenhaus in Mödling wächst das Kind heran. Hier bilden sich die Erlebnisgrundlagen und die seelische Disposition für sein künstlerisches Schaffen heraus. Ab etwa 1912 widmet er sich, im Brotberuf einfacher Beamter im staatlichen Post- und Telegraphendienst, leidenschaftlich und bedingungslos seiner Berufung: dem Schreiben von Gedichten …

Im Herbst dieses Jubiläumsjahres legen wir den Band „Ich werde wieder sein, wenn Menschen sind“ vor, der eine Auswahl aus Josef Weinhebers lyrischem Gesamtwerk bietet (siehe auch den aktuellen Jahresbericht). In zehn Gedichtkreisen und zwei dokumentarischen Anhängen wird der Versuch unternommen, auf etwa 250 Seiten Wesentliches und Repräsentatives, aber auch Seltenes und Besonderes aus vier Jahrzehnten einer intensiven „Suche nach dem Gedicht“ zu versammeln. Alle wichtigen Arbeitsfelder des Dichters werden durchschritten: die zeitkritische Polemik, das Sprachdenken und Sprachexperiment, Gestalt und Form, die Landschaft des Traumes, Musik und Melos, Ding- und Blumengedichte, Gedichte aus der ländlichen Sphäre, Wienerisches, Selbstporträt und Selbstgericht, Kunstauffassung und Künstlertum. –  Leserinnen und Leser aus der heutigen Zeit sollen auf diesem knappen Raum „ihren“ Weinheber kennenlernen oder wiederentdecken können.

Als Vorboten will das Weinheber-Forum „die zehn schönsten Gedichte Josef Weinhebers“ ins Netz stellen: und zwar jeweils eines an jedem Tag bis zum 125. Geburtstag, also vom 28. Februar bis zum 9. März 2017. Wir laden alle Besucher des Forums herzlich ein, uns ihre Vorschläge mitzuteilen. Schreiben Sie uns einfach an weinheberforum@aon.at und geben Sie uns den Titel Ihres Wunschkandidaten bekannt! Wir erstellen dann auf der Basis aller eingelangten Stimmen eine repräsentative Auswahl.

Die zehn schönsten Weinheber-Gedichte aller Zeiten – treffen Sie Ihre Wahl, lassen Sie uns Ihr Lieblingsgedicht wissen und seien Sie dabei so subjektiv, wie Sie wollen!