Große österreichische Lyrik von Weinheber bis Bachmann

Sonntag, 17. Februar 2013

 „In jeder Welt aus Schein und Gram und Zahl / hab ich mich immer zu mir selbst bekannt.“

Große österreichische Lyrik von Josef Weinheber bis Ingeborg Bachmann

Lesung: Verena Noll

Musikalisches Programm: Wiener Damenquartett

Einführende Worte: Dr. Christoph Fackelmann

Festsaal des Parkhotels Schönbrunn, Hietzinger Hauptstraße 10-14, 1130 Wien

Literarisch-musikalische Matinée, Beginn: 11:00 Uhr

Veranstaltet von der Josef Weinheber-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Goethe-Gesellschaft und dem Verein „Muttersprache“

Eintritt: 10,00 Euro

Anschließend Gelegenheit für Speis und Trank im Schlosscafé des Parkhotels

Kartenreservierungen: Tel. +43 (0)2743 8989

Tischreservierungen für das Schlosscafé: Tel. +43 (0)1 87804-621

Allzu oft übersehen und vergessen, führen bemerkenswerte Verbindungslinien von den großen Gedichtschöpfungen Josef Weinhebers zu der faszinierenden Generation jener Dichter und Dichterinnen, die nach dem Krieg, in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die lyrische Kunst in Österreich vertraten. Einige der bedeutendsten, bis zu weltliterarischer Geltung vordringenden Autoren stehen in dieser Tradition der klassischen Moderne österreichischer Prägung.

Diesem Gedanken folgend, stellt die literarische Matinée zunächst Weinhebers vielleicht schönste Sammlung in den Mittelpunkt, das Buch „Kammermusik“ aus dem Jahr 1939 – ein Werk, in dem alle prägenden Schaffenslinien des Dichters zusammenfließen. Von hier aus soll der Bogen bis zu Ingeborg Bachmann (1926-1973) und Paul Celan (1920-1970) gespannt werden. Aber auch weniger bekannte Autoren kommen zu Wort, deren zutiefst persönliche Stil- und Sprachhaltung dennoch nicht ohne die starke, verständnisvolle Auseinandersetzung mit den großen Vorgängern denkbar ist. Direkt von Weinheber beeinflusst zeigen sich Christine Busta (1915-1987) – die in ihren Anfängen noch von ihm selbst gefördert wurde – und Christine Lavant (1915-1973); herkunftsverbundene und doch zugleich auch ganz moderne Wege beschreiten Paula Ludwig (1900-1974) und Juliane Windhager (1912-1986). – Ein bezauberndes und ergreifendes Spektrum großer österreichischer Sprachkunst aus vier Jahrzehnten tut sich auf . . .

Verena Noll, gebürtige Wienerin, die seit 2002 in Leipzig wirkt, ist den Weinheber-Freunden in bester Erinnerung: Sie war bereits vor zwei Jahren, damals gemeinsam mit Jürgen Pfaffinger, mit einer Josef Weinheber-Matinée zu Gast im Theater Spielraum, Wien. Sie wird diesmal begleitet vom Wiener Damenquartett rund um Frau Prof. Annelies Gaberszig, das sowohl klassische kammermusikalische Intermezzi als auch Proben neueren musikalischen Schaffens darbieten wird.

Einladung mit detailliertem Programm: Große österreichische Lyrik 170213

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