„Ich habe zu Deiner Art jenes Vertrauen, das man zur Heimat hat.“

Freitag, 11. Jänner 2013

„Ich habe zu Deiner Art jenes Vertrauen, das man zur Heimat hat.“ Josef Weinhebers Liebe zu der Linzerin Gerda Janotaweinheber und janota (Ph)

Vortrag von Dr. Christoph Fackelmann

Gemeinderatssaal des Alten Rathauses, Linz, Hauptplatz 1

Beginn: 19 Uhr (freier Eintritt)

Veranstaltet gemeinsam mit dem Klub Austria Superior und dem Verein „Muttersprache“

Im Herbst 1937 begegnet der berühmte Dichter Josef Weinheber (1892–1945) bei einer Lesung in Linz der jungen Gerda Janota (1915–2008), der damals zweiundzwanzigjährigen Tochter eines Linzer Spirituosenfabrikanten. In den folgenden Jahren entwickelt sich eine leidenschaftliche und tiefe Liebesbeziehung zwischen dem verheirateten Künstler und der Germanistikstudentin. Reich an Glück und Unglück, durch die seelischen Krisen des an der Zeit verzweifelnden Schriftstellers und die Katastrophe des Krieges hindurch begleitet diese Beziehung Josef Weinheber in dessen letzter Schaffensperiode. Gerda Janota ist es, die ihm den lange gehegten Kinderwunsch erfüllt und die Mutter seines einzigen Sohnes wird. Sie nimmt Anteil an der Entstehung des letzten Werkes, das Weinheber vollendet („Hier ist das Wort“, 1944/1947), an sie ist der große „Abschiedsbrief“ vom 9. März 1945 gerichtet, in dem Weinheber kurz vor seinem tragische Tod Rechenschaft ablegt. Der Vortrag geht den Spuren ihres bewegten Schicksals nach.

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